Was ist eine Exportgruppe beziehungsweise eine Arbeitsgemeinschaft für den Export?

Verschiedene exportierende Unternehmen mit komplementären Produkten schließen sich zusammen, um einen neuen internationalen Markt zu erschließen, während Erfahrungen, Anstrengungen und Kosten geteilt werden und gleichzeitig das Angebot der Produkte verstärkt wird.

 

Welche Faktoren sind ausschlaggebend um zu entscheiden, ob unser Export alleine oder durch die Bildung einer Exportgruppe stattfinden sollte?

Einige der Aspekte, die geklärt werden müssen und die uns helfen, eine Entscheidung zu treffen, sind: Die bereits vorhandene Erfahrung im Export; ob es komplementäre Produkte zu den unseren gibt; die Komplexität des Zielmarktes; ob es sich um eine breite oder eine begrenzte Produktpalettte handelt; die Investitionsfähigkeit; die Möglichkeit zur Teilnahme an Sonderaufträgen; die Management-Beteiligung am Exportprojekt; die Größe des Unternehmens; die Kenntnisse in internationalem Marketing; die Möglichkeit der Schaffung von Synergien und Partnerschaften mit anderen Unternehmen, usw.

 

Welche Charakteristiken hat eine Exportgruppe?

Exportgruppen sind freiwillige Kooperationen zwischen Unternehmen, welche sich die gleichen Ziele gesetzt haben und komplementäre Produkte anbieten, welche es widerum ermöglichen, das gesamte Angebot zu bestärken. Darüber hinaus findet die Prospektion für denselben Zielmarkt zur gleichen Zeit statt und es werden Budget und Handlungsplan geteilt. Dank Exportgruppen werden Kosten und Risiko aufgesplittet.

 

Welche Vorteile bieten Exportgruppen?

Es gibt zahlreiche Vorteile einer Exportgruppe und es ist wichtig, diese zu berücksichtigen: Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen des gleichen Sektors, welche die gleichen Sorgen und Probleme haben; Kostenreduktion der internationalen Prospektion; Erhöhung des Degressionsgewinns; Stärkung des Angebots; Vergrößerung des Einflusses im Kanal und Einsparung an Personalkosten.